Der Interessenten-Pool

In diesem Artikel hebst du gute Bewerber auf, die diesmal nicht zum Zug kamen, und nutzt sie beim nächsten Leerstand.


Auf eine Wohnung passen oft drei Bewerber, bekommen kann sie einer. Die anderen zwei sind beim nächsten Leerstand die schnellste Lösung, wenn man sie wiederfindet. Genau dafür ist der Pool da.

Wo er liegt

Im Leerstandsmanagement führt Pool hinein. Vier Filter teilen den Bestand: Im Pool, Mehrfachbewerber, Abgelehnt und Alle.

Der Interessenten-Pool mit den Filtern Im Pool, Mehrfachbewerber, Abgelehnt und Alle

Jemanden aufnehmen

Ein Bewerber kommt über das Lesezeichen in den Pool, nicht automatisch. Das ist Absicht: der Pool soll die guten Kandidaten enthalten, nicht alle Absagen.

Mehrfachbewerber

Wer sich auf mehrere Einheiten beworben hat, steht unter Mehrfachbewerber. Das ist eine nützliche Information: jemand, der sich auf fünf Wohnungen bewirbt, sucht dringend, nimmt aber auch die erste andere Zusage an.

Datenschutz

Bewerberdaten dürfen nach der Entscheidung nicht unbegrenzt aufbewahrt werden. Für den Pool braucht es die Einwilligung des Bewerbers, und sie sollte befristet sein. Sag beim Absagen, dass du die Daten für künftige Angebote behalten möchtest, und nimm nur auf, wer zustimmt. Wer nicht zustimmt, wird gelöscht.

Beim nächsten Leerstand

Wird eine vergleichbare Einheit frei, schreibst du den Pool an, bevor du inserierst. Im besten Fall ist die Wohnung vergeben, bevor ein Exposé nötig wird, und das sind die Tage, die in der entgangenen Miete nicht auftauchen.

Setz das Lesezeichen sofort bei der Absage, nicht später. Drei Monate danach weißt du nicht mehr, wer von den dreißig die guten zwei waren, und der Pool ohne Auswahl ist nur eine zweite Bewerbungsliste.

Wie es weitergeht