Zähler und Stände

In diesem Artikel erfährst du, wie du Zähler an einem Objekt anlegst und Zählerstände erfasst, damit Verbräuche für die Heiz- und Betriebskostenabrechnung sauber dokumentiert sind.


Zähler dokumentieren die Verbräuche an einem Objekt, etwa für Strom, Gas, Kalt- und Warmwasser. Du legst sie je Objekt an und ordnest sie entweder dem ganzen Gebäude oder einer einzelnen Einheit zu. Die erfassten Stände sind die Grundlage für eine verbrauchsgerechte Heiz- und Betriebskostenabrechnung.

Wo du startest

Öffne ein Objekt aus der Liste. Links erscheint das Objektmenü mit nach Themen gruppierten Punkten. In der Gruppe Objekt liegt der Punkt Zählermanagement. Oben zeigen vier Kacheln den Stand: wie viele Zähler es gibt, wie viele davon Wohnungszähler sind, wie viele ohne Ablesung dastehen und wie viele Eichfristen fällig werden. Darunter steht die Liste mit Art, Nummer, Standort, letztem Stand und Ablesedatum.

Das Zählermanagement eines Objekts mit den Kacheln und der Zählerliste

Schritt 1: Zähler anlegen

Mit Zähler hinzufügen öffnet sich ein geführter Dialog. Im ersten Schritt Identifikation hinterlegst du die Pflichtangaben:

  • Bezeichnung ist der Name, unter dem du den Zähler wiedererkennst.
  • Zähler-Nr. ist die Nummer auf dem Gerät und Pflicht.
  • Zählerart legt fest, was gemessen wird (Strom, Gas, Wasser kalt, Wasser warm und weitere). Sie gibt die übliche Einheit der Stände vor, etwa Kilowattstunden bei Strom.
  • Messeinheit steht daneben und lässt sich ändern, wo es fachlich geht: Wasser in m³ oder Liter, Strom in kWh, Wh oder MWh, Wärme in kWh, MWh oder GJ, bei Sonstige frei. Gas bleibt bei m³. Die Stände trägst du in dieser Einheit ein, umgerechnet wird beim Abrechnen. Mehr dazu in Zählerarten und Eichfristen.
  • Standort und ID-Nr. sind optional und helfen beim Auffinden vor Ort.
  • Einheit entscheidet über die Zuordnung. Als Gebäudezähler gehört er zum ganzen Objekt, alternativ ordnest du ihn einer einzelnen Einheit zu.
Wizard-Schritt Identifikation mit Bezeichnung, Zähler-Nr. und Zählerart

Die weiteren Schritte sind optional. Unter Versorgung trägst du bei Bedarf Marktlokation, Versorger und Vertragsdaten ein. Unter Notizen und Foto hinterlegst du einen Vermerk oder ein Bild des Zählers. Mit Erstellen legst du den Zähler an.

Der Zähler in der Liste

Der neue Zähler erscheint sofort in der Liste, gefiltert nach Hauptzähler, Wohnungszähler oder Eigenvertrag. Pro Zähler siehst du Bezeichnung, Nummer und Standort sowie die Aktionen zum Bearbeiten und zum Erfassen einer Ablesung.

Der angelegte Zähler als Eintrag in der Zählerliste

Schritt 2: Stand erfassen

Über Ablesung am Zähler erfasst du einen Zählerstand. Das Ablesedatum ist mit dem heutigen Tag vorbelegt, du kannst es anpassen. Trage den abgelesenen Stand in der passenden Einheit ein. Eine Notiz und ein Foto des Zählerstands sind optional, das Foto belegt die Ablesung. Mit Speichern übernimmst du den Stand.

Ansicht zur Erfassung einer Ablesung mit Datum und Zählerstand

Was du danach siehst

Der zuletzt erfasste Stand erscheint direkt am Zähler, zusammen mit dem Ablesedatum. Jede weitere Ablesung legst du auf die gleiche Weise an, sodass eine lückenlose Historie entsteht. Aus zwei aufeinanderfolgenden Ständen ergibt sich der Verbrauch, den Verwaltio in der Heiz- und Betriebskostenabrechnung verwendet.

Der Zähler mit dem zuletzt erfassten Stand in der Liste

Stände, die von woanders kommen

Nicht jeder Stand wird hier eingetippt. Ein Übergabeprotokoll nimmt die Stände am Übergabetag auf und schreibt sie beim Abschließen hierher zurück. Du erkennst sie an der Marke Einzug oder Auszug an der Ablesung und an der Notiz, aus welchem Dokument sie stammt.

Zugeordnet wird über die Zählernummer. Deshalb lohnt es sich, sie beim Anlegen genau so einzutragen, wie sie auf dem Gerät steht: Leerzeichen sind egal, ein abweichender Bindestrich nicht. Findet Verwaltio keinen passenden Zähler, wird die Zeile gemeldet statt geraten.

Erfasse den Anfangs- und den Endstand einer Abrechnungsperiode immer mit dem korrekten Ablesedatum. Verwaltio bildet den Verbrauch aus der Differenz, ein sauberes Datum sorgt also dafür, dass die spätere Abrechnung ohne Nacharbeit aufgeht.