Wirtschaftlichkeit eines Objekts
In diesem Artikel erfährst du, wie du Einnahmen und Ausgaben eines Objekts über das Jahr verfolgst, wohin das Geld fließt und was am Ende übrig bleibt.
Ob ein Haus trägt, sieht man nicht an einzelnen Buchungen, sondern am Verlauf über das Jahr. Die Wirtschaftlichkeit fasst zusammen, was hereinkam, was hinausging und was davon übrig bleibt, und sie zeigt es so, dass du es einem Eigentümer zeigen kannst.
Wo du sie findest
Öffne ein Objekt. Im Objektmenü steht in der Gruppe Planung der Punkt Wirtschaftlichkeit. Oben links wählst du das Jahr, links daneben stehen die Unterseiten: Übersicht, Mieteinnahmen, Ausgaben, laufende Verträge, Finanzierung sowie Steuern und Rendite.
Die vier Zahlen oben
- Einnahmen (IST), also was tatsächlich eingegangen ist, mit dem Vergleich zum Soll darunter.
- Ausgaben, inklusive der Bewirtschaftungskosten.
- Cashflow (Jahr) als Differenz, dazu der Monatsdurchschnitt.
- Belegung mit dem Anteil vermieteter Einheiten.
Der Unterschied zwischen Einnahmen-Soll und Einnahmen-Ist ist die interessanteste Zahl auf dieser Seite: er zeigt, wie viel von der vereinbarten Miete wirklich ankommt.
Der Verlauf
Das Diagramm Cashflow legt Einnahmen und Ausgaben Monat für Monat übereinander und zeichnet dazu den kumulierten Verlauf. Daran erkennst du die Ausschläge: eine Instandsetzung im April, eine Nachzahlung im Herbst. Ein Jahr, das unter dem Strich passt, kann zwischendurch Monate haben, in denen das Konto knapp wird, und genau das sieht man nur hier.
Wohin das Geld fließt
Die Kostenverteilung daneben schlüsselt die Ausgaben nach Kategorie auf: Hausmeisterkosten, Instandhaltung, Gartenpflege, Müllentsorgung, Versicherung, Kleinreparaturen. So siehst du auf einen Blick, welcher Posten den größten Anteil hat, und ob sich ein Gespräch mit dem Dienstleister lohnt.
Darunter zeigt die Jahresbilanz den Weg von der Nettokaltmiete zum Cashflow: welche Kosten Schritt für Schritt abgehen, bis der Betrag übrig bleibt, der beim Eigentümer ankommt.
Die Zahlen kommen aus den gebuchten Belegen und Zahlungen, nicht aus einer eigenen Planung. Fehlt ein Beleg, fehlt er auch hier. Wenn eine Kategorie verdächtig niedrig aussieht, ist der erste Blick nicht auf den Dienstleister, sondern in die offenen Belege.
Wie es weitergeht
- Kontenrahmen wählen bestimmt, auf welchem Konto eine Ausgabe landet und damit in welcher Kategorie.
- Objekt-Stammdaten pflegen liefert die Flächen für die Kennzahlen.
