SEPA-Lastschrift
In diesem Artikel legst du SEPA-Mandate an und ziehst Miete oder Hausgeld per Lastschrift ein.
Wer einzieht, wartet nicht. Die Lastschrift dreht den Zahlungsweg um: statt auf den Eingang zu hoffen, holt sich die Verwaltung den Betrag zum vereinbarten Tag. Die Grundlage dafür ist das Mandat, und ohne gültiges Mandat gibt es keinen Einzug.
Die Mandatsliste
Öffne Finanzen, Blatt SEPA. Zwei Reiter: Mandate und Einzüge.
Jede Zeile nennt den Zahler mit Rolle und Mandatsreferenz, die IBAN verkürzt, den Einzugstag, den monatlichen Betrag und den Status: Aktiv, Entwurf oder Pausiert. Unten steht die Summe aller Mandate.
Ein Mandat anlegen
Neues Mandat öffnet die Maske. Sie ist in drei Blöcke geteilt.
- Zahler: der Kontakt, von dem eingezogen wird.
- Bankverbindung: IBAN, BIC, Kontoinhaber, Kreditinstitut und Anschrift. Kontoinhaber und Anschrift stehen auf dem Mandatsformular und gehören deshalb dazu, auch wenn sie mit dem Kontakt übereinstimmen.
- Einzug: monatlicher Betrag, Einzugstag, Datum der Unterschrift, Mandatstyp und Verwendungszweck.
Die Mandatsreferenz vergibt Verwaltio automatisch, du kannst sie aber überschreiben, etwa wenn du eine Referenz aus der Vorverwaltung übernimmst. Sie muss je Gläubiger eindeutig sein.
CORE oder B2B
CORE ist die normale Lastschrift für Verbraucher, mit acht Wochen Widerspruchsrecht. B2B gilt nur zwischen Unternehmern, ohne Widerspruchsrecht, dafür muss die Bank des Zahlers das Mandat bestätigt haben. Für Mieter und private Eigentümer ist CORE der richtige Typ.
Die Fristen
Der erste Einzug eines Mandats muss der Bank früher vorliegen als jeder weitere. Verwaltio merkt sich, wann ein Mandat zum ersten Mal genutzt wurde, und behandelt alle folgenden als Folgelastschrift. Ein Mandat, das 36 Monate nicht genutzt wurde, verfällt und muss neu eingeholt werden.
Setz ein Mandat auf „Pausiert" statt es zu widerrufen, wenn ein Einzug nur vorübergehend aussetzen soll. Ein Widerruf ist endgültig, und für den nächsten Einzug bräuchtest du eine neue Unterschrift.
Wie es weitergeht
- Sollstellungen verstehen liefert die Beträge, die eingezogen werden.
- Zahlungsverkehr ist der umgekehrte Weg.
