Mieten und Hausgeld erzeugen
In diesem Artikel erzeugst du die Sollstellungen eines Monats und siehst vorher, was neu wäre und was schon steht.
Die monatlichen Forderungen entstehen normalerweise von selbst. Trotzdem gibt es den Knopf, und zwar für die Fälle, in denen etwas fehlt: ein Mietverhältnis, das später angelegt wurde, ein Wirtschaftsplan, der erst im Februar beschlossen wurde, eine Löschung, die du rückgängig machen willst.
Der Weg
Öffne Finanzen, Blatt Sollstellungen. Wähle oben den Monat und klicke Erzeugen.
Erst zählen, dann erzeugen
Der Dialog rechnet vor. Er nennt, wie viele Forderungen neu wären und mit welcher Summe, und wie viele für diesen Monat schon vorhanden sind. Steht dort „0 neu · 213 vorhanden", ist der Monat vollständig und du kannst den Dialog schließen.
Das ist der eigentliche Wert des Knopfs: Er beantwortet die Frage „fehlt etwas?" ohne dass du etwas anfassen musst.
Was erzeugt wird
Für jedes aktive Mietverhältnis entsteht die Forderung aus Kaltmiete, Nebenkosten- und Heizkostenvorauszahlung sowie den vereinbarten Zusatzpositionen. Für jede Einheit einer WEG entsteht das Hausgeld aus dem beschlossenen Wirtschaftsplan, getrennt nach Bewirtschaftung und Erhaltungsrücklage.
Ein Mietverhältnis, das erst am 15. beginnt, bekommt seine Forderung anteilig. Ein beendetes bekommt keine mehr.
Doppelt wird nichts
Der Lauf legt nur an, was fehlt. Eine vorhandene Forderung wird weder verdoppelt noch überschrieben, auch dann nicht, wenn sich die Miete inzwischen geändert hat. Eine Mieterhöhung wirkt auf die künftigen, noch unbezahlten Monate, nicht rückwirkend auf das, was schon gebucht ist.
Erzeuge nie „zur Sicherheit" über mehrere Monate. Lauf den Monat durch, für den dir etwas fehlt, und sieh dir vorher die Zahl „neu" an. Sie sagt dir, ob deine Vermutung stimmt.
Wie es weitergeht
- Sollstellungen verstehen erklärt, was eine Forderung überhaupt ist.
- Ein Mietverhältnis anlegen legt die Grundlage für die Miet-Forderung.
