Eine Abrechnung anlegen

In diesem Artikel startest du einen Abrechnungslauf: Objekt und Jahr wählen und die fünf Abschnitte kennenlernen.


Eine Abrechnung anzulegen heißt in Verwaltio nicht, ein Formular auszufüllen. Es heißt, Objekt und Jahr zu wählen. Alles Weitere zieht die App aus dem, was ohnehin schon im System steht: die Belege, die Einheiten, die Mietverhältnisse, die Vorauszahlungen.

Der Einstieg

Im Workspace Abrechnungen führt das Plus über der Objektliste zur Auswahl. Sie zeigt jedes Mietobjekt mit Adresse und Zahl der Einheiten.

Die Objektauswahl für eine neue Abrechnung mit Adresse und Einheitenzahl

Oben steht, für welches Jahr gewählt wird. Ein Klick auf ein Objekt öffnet den Lauf. Gibt es für dieses Objekt und Jahr schon einen Entwurf, landest du in genau diesem Entwurf statt in einem zweiten.

Kein Assistent, sondern fünf Abschnitte

Links steht ab jetzt die Abschnittsleiste, und sie ist bewusst kein Schritt-für-Schritt-Ablauf:

  • Kosten & Belege: welche Kosten in die Abrechnung gehen.
  • Verteilung: wer welchen Anteil trägt.
  • Sonderregelungen: Heizkosten, CO₂, Vorwegabzug und die übrigen Sonderfälle.
  • Prüfung & Freigabe: die Kontrollen vor der Freigabe.
  • Versand & Dokumente: PDFs, Zustellung, Buchung.

Eine Abrechnung ist kein linearer Vorgang. Man springt zwischen Kosten, Verteilung und Prüfung hin und her, oft über mehrere Tage. Deshalb ist jeder Abschnitt jederzeit erreichbar, und der Zustand steht in der Adresse: Objekt, Jahr und Abschnitt lassen sich als Lesezeichen speichern.

Was die App schon weiß

Die Kosten kommen aus den gebuchten Belegen des Zeitraums. Die Einheiten mit Fläche und Personenzahl stehen an den Stammdaten. Die Vertragsparteien und ihre Vorauszahlungen ergeben sich aus den Mietverhältnissen. Der Umlageschlüssel steht am Konto im Kontenrahmen des Objekts.

Dass all das schon steht, ist der eigentliche Grund, warum eine Abrechnung in Verwaltio eher aus Prüfen als aus Eingeben besteht.

Wähle das Vorjahr, nicht das laufende. Ein Lauf über ein halbes Jahr rechnet zwar, liefert aber Zahlen, mit denen niemand etwas anfangen kann: die Jahresrechnungen der Versorger fehlen, und die Vorauszahlungen sind erst zur Hälfte geflossen.

Wie es weitergeht